30. Juni 2009

H&M Fabriken brennen in Bangladesh

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Quelle: The Daily Star, mehr Bilder

Während Michael Jackson seit einer Woche tot ist und die Wahl im ach so bösen Iran seit 2 Wochen vorbei ist, ja was passiert denn da? Ja da werden Textilarbeiter/innen erschossen die etwa unsere Klamotten für H&M schneidern. Echt? Wo denn? Na dann wo die meisten hergestellt werden, in Bangladesh (neben China, Indien etc.). Einfach mal aufs Etikett schauen bei H&M-Klamotten, das steht oft “Made in Bangladesh”.

Nachdem nun also “wegen der Finanzkrise” Menschen entlassen, Löhne gekürzt oder gar nicht erst bezahlt wurden ist die Situation in Bangladesh erneut eskaliert, da gibt es nämlich permanent Hungerrevolten und Ausschreitungen, einfach mal nach Bangladesh riots in Google.com suchen.

Die Polizei in Bangladesh schießt scharf und tötet 2 Menschen. Daraufhin entbrennen im wahrsten Sinne des Wortes erst Recht Proteste.

Dabei wurde die Fabriken der Ha-Meem Group in Ashulia angezündet. Die heißt nicht nur so wie H&M die stellt auch für H&M her, unter anderem natürlich. GAP, Zara sind andere bekannte Marken, der Rest sind wohl billige No-Names, Groß- und Zwischenhändler oder Briefkasten-Firmen. Zitat der derzeit wegen Überlastung sich offline befindlichen Website der Ha-Meem Group (meine Betonung):

Our monthly capacity is 1.8 Million pcs garments and 250000 pcs sweater. We are working with buyers like American Eagle, GAP/Old Navy, JC Penney, Kohl’s, Squeeze, Sears, VF Asia, Target Store,Charming Shoppes, Wal-Mart in USA market and H & M, Carrefour, Zara, Hema, M & S Mode, ETAM, Western Store, Migros, Celio and PNC in Europe market.

4 Millionen Menschen arbeite in der Textilindustrie von Bangladesh, 80% der Exporterlöse stammen daher. 50 Tausend haben jetzt die Einheiten der Polizei in Ashulia buchstäblich überrannt.

Der Mindestlohn (immerhin haben sie einen!) beträgt 25$ monatlich (nicht etwa pro Stunde) in Bangladesh. Wegen der Finanzkrise und der weltweiten Hungersnot sollten die Textilarbeiterinnen bereits mit Notrationen an Reis vom Staat versorgt werden aber das hat leider nicht geklappt.

Wenn Du also einen H&M Pulli trägst denk dran, dafür hungern und sterben Leute.

Bangladesh ist seit Anfang 2007 eine Militärdiktatur nachdem die Demokratie durch eine “vom Militär unterstützte Interimssregierung abgelöst wurde.

24. Juni 2009

parken

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Wir haben gesehen, dass schaukeln einen überaus situationistischen Effekt haben kann. Es gehört also nicht viel dazu die Stadtmenschen aus ihrem zermürbenden Trott hinein in eine bessere Welt zu befördern und sei es nur für Minuten. Die schiere Möglichkeit die sich eröffnet ist schon diesen Ausblick wert. Eine ähnliche Form mit dem Transport im Stadtraum sein Spiel zu treiben ist Parkplätze zu zweckentfremden.

Das Person Parking also parken für Menschen sinngemäß übersetzt greift da ein wo wir einfach eine Verschwendung des Raums gewohnt sind, da wo Autos im Weg stehen und Platz wegnehmen. Warum diesen Platz, den “Parkplatz” nicht umfunktionieren zu einem Sitz und Liegeplatz für Passanten?

Das ist nicht die erste Aktion dieser Art, ich habe die anderen links jetzt aber nicht parat.

Was mir hierbei besonders aufgefallen ist, ist dass die Ausführung sehr professionell ist. Kein Wunder, es hat auch eine Werbeagentur zu verantworten. Nun wäre es leicht diese Aktion somit als Guerilla Marketing und eben Werbung für die Agentur selbst abzuwerten. Sie ist es zum Teil sicherlich auch. Darum gehts mir aber nicht.

Wer sich die Kunden-Liste der Agentur ansieht wird schnell die schlimmsten Konzernverbrecher erkennen die es so gibt, Coca Cola alias Killer Coke ebenso wie Nike die quasi die Ausbeutung in Asien erfunden haben, ganz zu schweigen von den Kinderarbeit-Vorwürfen die sie nie ausräumen konnten.

Darum geht es aber auch nicht in diesem Beitrag. Der Kontrast zwischen der quasi sofort Welt verbessernden Aktion und der Komplizenschaft mit den verabscheuungswürdigen Konzernen ist es. Einerseits denke ich da:

Wie viel Kreativität und Talent da vergeudet wird!

Was könnten diese Menschen alles bewegen wenn sie statt das Unterdrückungssystem zu stützen sich um Alternativen bemühen würden.

Aber das allein ist es auch noch nicht, schließlich verdiene ich meine Brötchen auch in der realen Wirtschaft und ebenso in einer Branche die gar nicht weit entfernt ist von der Werbung. Das kann eigentlich nicht wirklich vorgeworfen werden denn überleben muss auch jede/r.

Das Problem hier ist wie die Ignoranz oder Naivität dieser Werber die dazu führt, dass sie trotz ihrer ganzen Kreativität sich für so etwas wie Coca Cola oder Nike hergeben. Ich meine hat es Ihnen keiner gesagt? Oder ist ihnen das egal?

Das Problem vieler Kreativer ist: Sie sind weltfremd.

Sie leben in einer durchdesignten Welt. Sie sind Hipster die mit ihrem Mac, ihren Nike Sneakers und den coolen Sushi-Bars glücklich sind und sie sehen nicht mal woher das Geld stammt, dass dieses möglich macht.

Wir haben gesehen, dass der Kapitalismus jederzeit einfach zusammenbrechen kann, er hat noch eine Schonfrist erhalten.

Aber was werden diese Leute machen wenn es plötzlich heißt, dass die 80h pro Woche für eine Handvoll Dollar schuftenden Chinesen plötzlich nicht mehr weitermachen? Wenn “unsere” Wirtschaft so weit vernichtet wurde, dass es sich in China nicht mehr lohnt für unseren Wohlstand ausgebeutet zu werden?

Eine Firma wie Apple oder Nike wird wie heilig verehrt. Das wiederkehrende Argument ist alle anderen würden auch billig in China herstellen etc. So nach dem Motto wenn andere morden und rauben ist das auch bei mir OK. Aber das Entscheidende ist, dass etwa ein Apple ein Vielfaches dessen kostet wie ein normaler Rechner. Er wird billigst hergestellt in China und besonders teuer verkauft hier.

Die Revolution des Alltags wird kommen. Entweder von oben herab, durch eine “Krise” wenn beim nächsten Mal nicht mehr gerettet wird weil alle Mittel verpufft sind.

Dann wird sich jede/r Einzelne auf die Situation einstellen müssen wie damals in Argentinien nach dem lokalen Crash. Es kann aber auch vorher geschehen, bewusst und aus Überzeugung. Leute wie die von Person Parking können das oder könnten das wenn sie wollten stattdessen machen sie sich gemein mit denen die ihre ausbeuterische Praxis nicht ewig werden halten können.

Die Sklaverei und Leibeigenschaft sind gefallen und auch das globalisierte Modell der Lohnsklaverei wird fallen. Die Nutznießer dessen werden aber am tiefsten sinken.

Es gibt aber auch Hoffnung. Die nachfolgenden Generationen stellen was auf die Beine. Kürzlich fand ich online das onion network-Projekt. Dort sollen sich die Veränderer von heute und morgen sammeln und schon jetzt eher parken als Ausbeutung unterstützen. Ich werde mich bei ihnen melden, wie stehts mit Euch?

Kalle Lasn von Adbusters war auch Werber bevor er mit dem gleichen Rüstzeug Antiwerber wurde.

Wer, wenn nicht die krative Elite kann Veränderung herbeiführen? Die Vermummten am 1. Mai? Wohl kaum. Es müssen Menschen sein die andere motivieren können und zwar nicht zum zügellosen Konsum sodern im Gegenteil zum wahren Leben im Sinne der Situationisten. Mit schaukeln oder parken fängt dieses an.

15. Juni 2009

1 + 1 = …

sum1 staunt. Wieder ist fast ein Jahr um, bald heißt es 1 + 1 = 6. Nur, dass mir dieses mal danach ist das im Real Life zu begehen.

Wenn genug kritische Masse da ist, dann gibts Freibier.

Wer mitfeiern will, in den Kommentaren melden.

Leerer Kommentar mit Email ist auch möglich.

11. Juni 2009

schaukeln

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Bilder unter Creative Commons Lizenz von hier.

Um einen Situationisten aus dem unauffälligen Menschen von nebenan zu machen gehört nicht viel. Oft muss eine Situation nur angestoßen werden. Der Schwung ergibt sich dann von allein. So bei dieser Schaukel-Aktion in der U-Bahn von San Fransisco.

Der örtlich ungewohnte Rückgriff auf die Vorzüge der Kindheit ist unwiderstehlich und erfüllt die Utopie der Situationisten umgehend die Stadt zur Spielwiese zu erklären gerade dort wo sie am unerträglichsten und am meisten entfremdet ist, in der U-Bahn.

Also los, schaukeln, die Welt ist ein Spielplatz!

6. Juni 2009

Gähn: sum1 erneut gehackt trotz WordPress 2.7.1

Dem sachdienlichen Hinweis eines wachsamen Bürgers folgend erfuhr sum1, dass er erneut gehackt ist. Gähn. Trotz oder wegen der aktuellen WordPress 2.7.1 Version.

Als Veteran unzähliger Hacks war ich diesmal fast schon überrascht über die geringe Qualität des aktuellen Hacks.

sum1 wird sich des Delinquenten annehmen und weitere Mitteilungen machen. Da dieser Stümper dieses mal sogar auf die üblichen Vielfach-Weiterleitungen verzichtet hat sind seine Domains klar zu erkennen für die er mir Links eingeschmuggelt hat um bei Google besser zu landen. Zur Zeit noch im Quelltext-Footer einsehbar für besonders Neugierige.

Sollten doch mehr Probleme auftauchen nicht wundern wenn sum1 mal mehr oder weniger erreichbar sein sollte.

5. Juni 2009

Würden Sie diesem Mann einen Fake abkaufen?

Bild: Indyfoto.com

Der Freitag ist eine zwiespältige Sache. Fast wäre er untergegangen denn im Kapitalismus verkaufen sich linke Ideen die nicht explizit auf Profitstreben ausgerichtet sind halt schwach.

War der alte Freitag irgendwo zwischen Jungle World und Junge Welt angesiedelt wobei er beide übertraf so ist der neue Freitag eher eine Mischung aus TAZ und ZEIT und eben für diese linksliberale Zielgruppe der wohlhabenden Alternativen ausgerichtet.

Es besteht kein Zweifel, der Freitag ist intellektueller Mainstream mit all seinen Vor- und Nachteilen. Genauso wie es eine/n freut eine linke Wochenzeitung mit Auflage 80.000 zu haben genauso ist es dann ernüchternd manche mittigen un rechten Ansichten dort lesen zu müssen.

  • So wird brav die “Sicherheitskonferenz” dort als solche bezeichnet ganz ohne Anführungszeichen und ohne auch zu reflektieren, dass Krieg nicht Frieden ist und Ignoranz nicht Stärke.
  • Die Argumente gegen die Internetsperren seien auch nicht gut genug laut Freitag.
  • Und obrigkeitshörig werden natürlich Kanzlerin und Regierungsmitglieder abgebildet wo es nur geht.

In der aktuellen Ausgabe ist ein Artikel über einen

“Star unter den Globalisierungskritikern”

wie es in der Online-Version als Zwischentitel steht. Dem Wunsch der bürgerlichen Presse nach Autoritäten, Köpfen, eben Stars wird Genüge getan. Es geht um den Star, der mit der Gruppe Yes Men bekannte wurde, so wie John Lennon durch die Beatles wahrscheinlich.

Es wird besonderer Wert darauf gelegt wie der Mann mit bürgerlichem Namen heißt, wie alt er ist und was er beruflich macht, wie wir es eben auch vom Amt her kennen oder von diesen unsäglichen Parties wo “Networking” betrieben wird. Als allerwichtigstes muss geklärt werden wo eine/r vom Status her steht.

  • Ist er zu jung oder alt, womöglich arbeitslos oder hat er einen ehrbaren Beruf?
  • Wie heißt er denn wirklich, können wir anhand seines Namens vielleicht schon seine Herkunft erfahren?
  • Ist er am Ende ein Ausländer, Migrant oder so etwas?

Ich meine nicht Ausländer im Sinne von Amerikaner oder Franzose, die gehören ja zu uns, den bessergestellten Westlern, ihr wisst schon Ausländer eben.

Da macht es dann auch nicht mehr viel aus wenn der Star der durch de Yes Men berühmt wurde eigentlich korrekt vorgestellt und “erklärt” wird. Selbst die Kommunikationsguerilla wird samt Situationisten-Vorbildern erwähnt. Das ist alles schön gut aber der Zauber ist halt weg, die Katze aus dem Sack, der Flaschengeist aus der Flasche.

Die zentrale Frage die hinter dem Artikel steckt ist nur noch eine: Würden Sie diesem Mann einen Fake abkaufen? Einen Star? Womöglich auch ein Auto?

Dieser Artikel entlarvt, versucht zu verbürgerlichen. Er enttarnt geradezu. Er errichtet Personenkult.

Ach so, ganz nebenbei erfahren wir auch die sexuelle Orientierung (die von der Norm abweicht). Um die personenbezogenen Daten zu vervollständigen fehlt nur die Glaubenszugehörigkeit. Ist er am Ende Jude? Oder Muslim? Oder schlimmer noch, bekennender Christ?

All diese Kategorien sind im Kapitalismus dazu da die Menschen aufzuteilen in leichter verwaltbare Kategorien um sie dann besser gegeneinander ausspielen zu können.

Brauchen wir Stars?

Solche wie ihn und Naomi Klein oder Banksy? Ja und nein, Banksy hat es besser verstanden dem direkten Personenkult zu entgehen.

Ich will nur erinnern was mit den letzten Stars passiert ist, Dutschke, Cohn Bendit, Fischer.

Die patriarchal kapitalistisch Gesellschaft benötigt immer eine hierarchische Projektionsfläche, einen Anführer.

Wie die Polizei auf der Strasse die völlig gaga ist wenn auf einer Demo kein Anmelder oder Anführer da ist. Dann bestimmt sie einen willkürlich oder anhand seiner Aktivitäten: Wer älter ist oder ganz vorne läuft muss der Anführer sein.

Nicht wir brauchen die Stars.

Das System braucht sie um die Bewegung anhand dieser wenigen Projektionsflächen zu fokussieren und zu entzaubern. Denn wenn am Ende ein arbeitsloser, schwuler Jude gesetzten Alters der Star ist verliert die ganze Bewegung vielleicht an Glanz. Das ist die große Hoffnung des bürgerlichen Lagers.

2. Juni 2009

Stillleben in Öl

sum1 hat diese ewige Gutmenschen-Kunst satt. Schauen sich eh nur grauhaarige und dickbäuchige Altachtundsechziger, Langzeitstudenten im 20. Semester und linkskonservative Retro-Punks die die Siebziger wieder aufleben lassen wollen wie ihre Eltern die Fünfziger an.

Nun widmet sich sum1 endlich wahrer hoher Kunst!

Wir fangen mit Stillleben in Öl an. Diese engagierte und abtrakte Medien-Kacke kotzt mich eh schon lange an.

Diese stilvollen Ölbilder dagegen wurden von Geliografic speziell für amerikanische Kleinstadt-Kunstliebhaber gemalt. Demnächst bei sum1: Gartenzwerge für den modernen Hausbesitzer mit Stil.

Via who killed bambi?

2. Juni 2009

Spielzeug für echte Männer

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Veröffentlicht am: 24.04.2004, zuletzt aktualisiert: 02.06.2009

sum1 ist aus Versehen zum Eldorado für Waffennarren geworden. Hatte er doch einfach die deutsche Wertarbeit von Heckler und Koch wegen der Namensgleichheit zu einem Musikformat erwähnt. Die besagte *** war zeitweise Nummer Eins bei den Suchanfragen die bei sum1 landeten, eine zweifelhafte Ehre.

Dabei würde eine Suche bei ebay teils schneller zum Ziel führen.

Wie auch immer liebe Fans, den Toten ist es sicher egal aus welchen Land das Produkt ist, wenn sie erstmal tot sind.

Das das Benutzen von Schnellfeuerwaffen durchaus Zum Tod durch Erschießen führen kann thematisieren auch Studierende der Berliner UDK im an der Uni gelegenen Designtransfer.

Vor Ort 2004 auch ausgestellt die erschreckend direkte Arbeit von Sencer Vardarman, “Chart of Arms” eine bedrückend schlichte Auflistung der weltweit hergestellten Hand-Schnellfeuerwaffen. Wird sicher mal von einem Waffenfanatiker gekauft werden:

“Unvollständige Sammlung des weltweiten Bestandes kleiner Waffen
Bilder von 910 Produkten von 171 Unternehmen aus 47 Ländern wurden im Internet gesammelt und in alphabetischer Ordnung zusammengestellt, aufgereiht wie eine Insektensammlung. Nur Militär- und Polizeiwaffen wurden aufgenommen, Jagdwaffen wurden nicht berücksichtigt. Der Großteil der Produkte ist im Internet erhältlich.”

sum1 hats früher schon mal live gesehen und war von der Größe überwältigt.

27. Mai 2009

SP,MA: Sao Paulo, Mon Amour

2005 schrieb sum1 über Veja als einen der ersten Fair Trade Schuhhersteller. Die anderen wie etwa No Sweat haben zwischenzeitlich teils enttäuscht, Veja hat sich aber prächtig entwickelt.

Mit der neuen Kollektion namens SP,MA wird Veja auch ihr “Low Level” Image los.

Die hohen Retro-Sneaker im Stil Anfang bis Mitte Achtziger Jahre erinnern an Converse zu deren besten Zeiten. Converse gehört ja heutzutage zu Nike, der peinlichsten Marke schlechthin die für

  • Ausbeutung
  • Ignoranz
  • Menschenverachtung

steht.

Welch einen Kontrast dazu Veja bildet. Glore hat die “Veja Exclusive SP’MA High Top” noch nicht, global werden sie wohl ausschließlich bei oki-ni angeboten.

Terra Plana bzw. Worn Again sind auch noch empfehlenswert.

Was Veja zusätzlich sympathisch macht: SP,MA steht für “Sao Paulo, Mon Amour”. Sie stellen wie der Name der Kollektion schon sagt in Sao Paulo her, da wo die optische Umweltverschmutzung so effektiv beendet wurde.

22. Mai 2009

Götter

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sum1 irrt auch mal gern. Beim Mächte-Magazin ist das der Fall. Es gibt nun das zweite Mächte-Heft, zum Thema “Götter”. Diesmal mit De-Branding inklusive.

sum1 benutzt Götter ja sonst nur als Speise.

19. Mai 2009

Internetsperren für Alle!

sum1 ist ja komplett apolitisch. Wir mischen uns nicht ein in Dinge die wir eh nicht beeinflussen können schließlich gibt es da oben genug fähige Menschen die uns vertreten und denen wir unser Schicksal getrost überlassen können.

Ab und an muss sum1 aber der Politik gratulieren. Das ist immer dann der Fall wenn politische Entscheidungen sich dem Mainstream widersetzen und das Wohl der Allgemeinheit im Blick über alle Widerstände hinweg die Gesellschaft nachhaltig verändern.

Zur Zeit geht es um Internetsperren. Internetsperren sind dazu da Kinder vor Missbrauch zu schützen, vor Allem Kinder die noch gar nicht ins Internet dürfen werden geschützt. Eine löbliche Maßnahme. Dem kann sum1 nur beipflichten. Mehr noch! sum1 fordert:

Internetsperren für Alle!

Warum? Seien wird doch mal ehrlich: Das Internet ist die moderne Form von Sodom und Gomorrha. Es dient vor Allem drei Anwendungen:

  1. Pornographie
  2. Piraterie
  3. Terrorismus

Zudem vernichtet das Internet unsere westliche Zivilisation indem es die Presse und das Fernsehen zerstört.

Wer sich den Internet-Traffic (Verkehr) ansieht merkt schnell: 2/3 sind wie gesagt Pornographie und Piraterie (Musik, Filme, Schiffe). Das restliche Drittel beinhaltet alles andere. Da der Terrorismus online meist geheim abläuft können wir leider nicht genau feststellen wieviel Platz er einnimmt.

Ganz klar ist auf jeden Fall: Mit dem Internet wächst eine Generation von

  1. Exhibitionisten (siehe StudiVZ, SchülerVZ, MySpace, Facebook)
  2. Piraten
  3. Gefährdern

heran. Während unsere Großväter noch zu Marschmusik wandern waren, unsere Väter VW Golf fuhren ist die jetzige Generation völlig entrückt. Statt zur Wahl zu gehen oder bei notleidenden Banken eine Karriere anzustreben vergeuden sie entweder ihre Zeit oder aber sie trainieren für Amokläufe (Killerspiele, Paintball), betreiben Piraterie (Musik, Filme, Somalia), fahren Fahrräder ohne Bremsen und studieren Bombenbauanleitungen. Sie lassen sich online von terroristischen Organisationen wie Al Kaida (Islamisten) oder Al Gore (Umwelt-Terroristen) anwerben.

Das müssen wir stoppen. Wir Alle. Wir können es nur dann stoppen wenn wir die Quelle allen Übels, diese Büchse der Pandora, das Internet blockieren. Nur Internetsperren können uns vor Allem Bösen aus dem weltweiten Netz bewahren. Unsere Kinder verfangen sich in diesem Netz und werden von den haarigen Spinnen die dieses Netz gesponnen haben aufgefressen!

Rettet die Kinder! Internetsperren für Alle!

Nur wenn das Internet als Ganzes gesperrt wird und der Informationfluss wieder vollständig unter Kontrolle ist, am besten vom BKA, kann der Kinder- und Jugendschutz aufatmen. Bei der Einfahrt auf der Informationautobahn muss endlich ein Stoppschild stehen! Nur wer ermächtigt ist sollte das Internet nutzen dürfen, also etwa Regierung, BKA und andere staatstreue Organisationen.

Helfen Sie mit uns vor dem Internet zu schützen!

15. Mai 2009

Wer Anderen eine Grube gräbt…

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Werbung ist nicht grundsätzlich schlecht. Entscheidend ist auch immer die Aussage. Diese Kampagne die ein Ende des Irak-Krieges fordert beweist das. Sinngemäß ist der Spruch mit

Wer Anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein

zu übersetzen. Die visuelle Umsetzung dieses Sprichwortes ist ungemein treffend.

Via Osocio.

11. Mai 2009

Subversiv Messe

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Bereits an diesem Wochenende findet ja die Subversiv Messe statt und zwar in Linz, der Stadt die dafür bekannt ist, dass dort sogar Uni-Rektoren von der Polizei niedergeknüppelt werden.

Selbst für mich, den alten Bibliothekar der Subversion sind da mindestens 1/3 unbekannte Projekte dabei.

8. Mai 2009

Hitler kaputt!

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Kurz vor Kriegsende wurden sogar Kinder als Kanonenfutter verheizt, hier am 20. April 1945

Hitler kaputt! Vor 64 Jahren haben wir gewonnen. Wer nicht feiert hat verloren.

Die deutschen Leitmedien schweigen sich über dieses Datum aus.

Es ließe sich natürlich monieren, dass Stalin auch nicht viel besser war aber wer im KZ saß ist da ganz anderer Meinung.

6. Mai 2009

Schweinegrippe-Pandemie schlimmer als vermutet

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Bild: Schweinegrippe-Pandemie Verdachtsfälle in Quarantäne

Die Schweinegrippe-Pandemie ist offenbar weit schlimmer als zunächst vermutet. Die BBC berichtet, daß das Virus bereits mutiert sei und eine grausige Nebenwirkung hat wie wir sie eher aus filmischen Horrorszenarien kennen.

Zum Glück haben wir Regierungen und Konzerne die sich um solche Fälle kümmern und durch eine lückenlose Überwachung sicherstellen, dass sie nicht entkommen können.