Die Idee vom Grundeinkommen, auch Existenzgeld oder Bürgergeld genannt, zieht breitere Kreise.
Nicht nur der Drogerie-Zar der DM-Kette unterstützt sie. brand eins, das einzig erträgliche Wirtschafsmagazin macht es zum Thema. sum1 konnte den Artikel “DER LOHN DER ANGST” von Wolf Lotter noch nicht ganz lesen, das wäre zuviel Arbeit, doch der Kern ist richtig wohltuend. Endlich formulieren auch Vertreter der Mitte der Gesellschaft das eigentlich Offensichtliche: Je weniger Arbeit desto besser und eine Grundsicherung der materiellen Bedürfnisse ist Menschenrecht.
Zitat: "Die Automation ist Segen, nicht Fluch. Sie ist höchst erfolgreich, wenngleich die Auswirkungen im alten Sozialsystem nicht mehr ankommen können. Denn die Quelle des alten Sozialstaates war Arbeit, die man in Geld tauschte. Heute wird Arbeit durch technologischen Fortschritt immer mehr überflüssig; Erträge und Profite entstehen dadurch, dass wir arbeiten lassen. Warum ist es so schwer, daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen?"
Jetzt müssten nur noch die Konzerne Steuern zahlen, anstatt nur die Erwerbstätigen, die die Hauptsteuerlast derzeit tragen.
